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"Wir reinigen das Vitusbad seit über 10 Jahren mit Gansow Maschinen."

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Vitusbad

Reinigung in Sport- und Freizeitbädern


Bäderkultur
Die römischen Thermen im Rheinland entstanden Mitte des zweiten Jahrhunderts nach Christus. Neben ihrer Funktion zur körperlichen Reinigung waren sie auch für das gesellschaftliche Leben der Römer von großer Bedeutung und gleichzeitig Orte antiker Wellness. Oftmals übten Ärzte in separaten Räumen und im Umfeld dieser antiken Einrichtung ihr Handwerk aus. Schon damals bestanden die Thermen aus mehreren Abteilungen, die sich über die Jahrhunderte hinweg zu modernen Sport- und Freizeiteinrichtungen der Neuzeit weiterentwickelten. Geblieben ist, dass diese öffentlichen Angebote auch als gesellschaftliche Kommunikationszentren dienen. Der Wohlfühlfaktor ist für die Benutzer aber nur dann gegeben, wenn Sauberkeit und Hygiene garantiert sind. Auch der gesundheitliche Aspekt ist dabei entscheidend.


Vitusbad
Die Mittelstadt Mönchengladbach mit rund 260.000 Einwohnern gilt als Wirtschaftszentrum des Niederrheins. Im Gegensatz zu häufig verbreiteten Meinungen wird sie im Zweitnamen nicht als „VFL Borussia – Stadt“, sondern nach einem italienischen Heiligen, der schon als Siebenjähriger Wunder bewirkte, als „Vitusstadt“ bezeichnet. Ein Schädelknochen des heiligen Vitus, der Legende nach von Erzbischof Gero und seinem Begleiter Sandrad auf dem Abteiberg unter einem holen Stein gefunden, führte zu Gründung des Klosters, dass die Keimzelle der Stadt Mönchengladbach wurde. Das ist über tausend Jahre her, noch heute aber nennt sich die Stadt „Vitusstadt“. Bezeichnungen wie Vitusstraße, Vituspark, St. Vitus Bruderschaft, Vitusbrunnen, das Gasthaus St. Vit und last but not least das Vitusbad bezeugen eine enge Verbindung zum Stadtpatron. Der Betreiber des Vitusbades ist das kommunale Versorgungsunternehmen NEW, das wirtschaftlich stark am Niederrhein verwurzelt ist. Es ist mit sechzig Millionen Euro Auftragsvolumen ein bedeutsamer Auftraggeber für die heimische Wirtschaft. Mit rund zweitausend Beschäftigten ist der NEW - Konzern auch einer der größten Arbeitgeber. Er beliefert nicht nur 300.000 Kunden mit Strom, 157.000 mit Gas und 102.000 mit Wasser, sondern auch damit zusammenhängende Dienstleistungen. Zu den regionalen Dienstleistungen zählen der öffentliche Nahverkehr, sowie der Betrieb von sieben Hallen- und Freibädern. Das Vitusbad gehört mit seinem Kinderbecken (42 Quadratmeter), dem Fun- Aktionsbecken (262 Quadratmeter), dem Mehrzweckbecken (225 Quadratmeter), dem Activ - Fitness Bereich (1.200 Quadratmeter) und dem Sportbecken (1.051 Quadratmeter) mit acht Bahnen á fünfzig Meter und einer Tribüne mit vierhundertzehn Plätzen zu der größten öffentlichen Einrichtung in diesem Bereich. Auf einer Grundfläche von ca. achttausend Quadratmetern ist diese Freizeitanlage im Stadtkern, in der Nähe des Hauptbahnhofes, beheimatet. Nach einem Brand des ehemaligen Zentralbades wurde es an dieser zentralen Lage als Vitusbad neu erbaut und verfügt über modernste Ausstattungsmerkmale. Rolf Heithausen ist als Abteilungsleiter der NEW Bäderabteilung zuständig für den gesamten Betriebsablauf. Der Abteilung des Facility Managements / Gebäudemanagements sind alle Aufgaben im Bereich der Gebäudereinigung zugeordnet. Dabei sind die überwiegenden Tätigkeiten an das lokale Dienstleistungsunternehmen P & M Jansen GmbH mit Sitz in Mönchengladbach outgesourced. Rolf Heithausen benennt die Gründe: „Für die Reinigung haben wir uns für die Arbeit mit Fremdfirmen und nicht nur mit eigenen Mitarbeitern entschieden, weil wir hier einen möglichen Kostenvorteil von rund achtundzwanzig Prozent errechnen konnten. Diese achtundzwanzig Prozent ergeben sich aus Kosteneinsparpotentialen für Personal und Gerätschaften, wie zum Beispiel Investitionen in Reinigungsmaschinen. Die Personalkosten spielen eine entscheidende Rolle, weil wir nur für die erbrachte Dienstleistung bezahlen und kein Personal für Urlaubs- oder Krankheitszeiten bevorraten müssen. Wichtig für die professionelle Reinigung und ein zufriedenstellendes Ergebnis ist das Leistungsverzeichnis, welches erstellt und in der Ausschreibung beigefügt werden muss. Von Anfang an sollte die gewünschte Reinigungsqualität festgelegt werden, denn nur dann kann diese von dem Dienstleister verlangt und ausgeführt werden.“ Zuständig für die Kontrolle der erbrachten Dienstleistungen ist Gebhard Klein, Betriebsleiter im Vitusbad.


Der Dienstleister
Nach Ausschreibung und Angebot erhielt der Gebäudedienstleister P & M Jansen GmbH den Zuschlag für die Durchführung der Gebäudereinigung. Ausschlaggebend für die Vergabeentscheidung war ein kombiniertes Reinigungskonzept bestehend aus manueller Reinigung für kleine Flächen mit besonders hygienischer Aufgabenstellung und maschineller Reinigung für Großflächen. Der Mönchengladbacher Meisterbetrieb ist seit mehr als zwanzig Jahren im Bereich der Gebäudedienstleistungen, mit zweihundert Mitarbeitern/innen, tätig. Zu seinem Angebotsportfolio gehören unter anderem die tägliche Büro - und Industriereinigung, Bau - Bauschlussreinigung, Glasreinigung, Eloxalreinigung, Teppich - und Polsterreinigung, Fassadenreinigung, Hausmeisterdienste, Außenanlagenreinigung, Grünanlagenpflege, Winterservicedienst, Verleih von Handtuch- und Seifenspendern, Schmutzfangmattenservice und der Verkauf von Reinigungs- und Hygieneartikeln. Michael Jansen der geschäftsführende Gesellschafter der P & M Jansen GmbH: „Vor ca. zehn Jahren haben wir die Fußboden- und Glasreinigung, nach einer Ausschreibung, übernommen. Unser Angebot wurde auf Vorgaben des Sinnerschen Kreises erarbeitet, wobei wir uns besonders darauf konzentrierten die besten maschinellen und chemischen Produkte einzusetzen. Hinzu kommt, dass wir uns stetig um die Motivation bemühen und uns um die Ausbildung unserer Mitarbeiter/innen kümmern. Nur so ist es möglich ein optimales Reinigungsergebnis, unter Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsaspekten, zu erbringen.“ Die Fußbodenreinigung und die vereinbarten Nebenleistungen im Objekt werden mit drei Teams in den Abendstunden, in den Morgenstunden und auch am Vormittag durchgeführt. Ein zusätzliches Notreinigungsteam, bestehend aus zwei Mitarbeitern, steht morgens für ca. eineinhalb Stunden zur Verfügung.


Mechanik
Die täglich zu reinigende Fußbodenfläche besteht aus mehreren Teilbereichen wie einem Natursteinboden im Eingangs-, Gastronomie und Freizeitbereich (ca. 1.000 Quadratmeter), Feinsteinfliesen im Treppenhaus (ca. 500 Quadratmeter), Mosaikfliesen (ca. 5.000 Quadratmeter) und glasierten Fliesen (ca. 1.500 Quadratmeter) in der Schwimmhalle. Von dieser insgesamt ca. achttausend Quadratmeter Fußbodenfläche wird achtzig Prozent maschinell und zwanzig Prozent manuell gereinigt. Die manuelle Reinigung wird in mehreren Abschnitten, zum Beispiel im Treppenhaus oder in Teilen des Freizeitbereiches, aber auch rund um die vorhandenen Startblöcke am Sportbecken, durchgeführt. Eine besondere Aufmerksamkeit galt der maschinellen Reinigung der verlegten GS - Fliesen (trittsichere, keramische Belege) im Bereich des Beckens. Dafür wurde die eingesetzte Scheuersaugmaschine 91 BF 72, aus der Produktionslinie Premium Line mit drei Jahres Garantie, des Reinigungsmaschinenspezialisten IP Gansow GmbH aus Unna mit, anstelle der serienmäßigen zwei Tellerbürsten, dem Gansow - Planeta - System maßgeschneidert auf diesen Anwendungsbereich konfiguriert. Das Prinzip dieser Schrubbürste ist abgeleitet von dem bekannten System von der kontrarotierenden Drei - Scheibenmaschinen, bei dem die in einem gleichschenkligen zu einem Dreieck zueinander liegenden Bürsten über ein kompliziertes Riemengetriebe zur Rotation gebracht werden. Im Gegensatz dazu arbeitet die patentierte Planeta - Bürste als passives System, d.h die sonst relativ schnell verschleißenden Antriebselemente werden hier nicht benötigt. Die Planeta - Bürste besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen, dem Masterteller und den Subbürsten. Der Masterteller ist dabei mit dem schon weitläufig bekannten, drehrichtungsneutralen Gansow Bajonettring ausgestattet und wird, wie jede andere Tellerbürste auch, auf die Antriebswelle des Bürstenmotors gesteckt. In diesem Objekt wurden zwei 370 mm breite Masterteller mit jeweils vier PES Bürstenköpfen eingesetzt. Durch die, auf dem Masterteller, leicht schräg gestellten Achsen bewegen sich die Subbürsten, mit ca. zweieinhalbfacher Geschwindigkeit, kontrarotierend zum Masterteller. Somit eignen sich die Bürsten nicht nur für GS - Fliesen, sondern auch für die anderen verlegten Hartfußböden. Die Vorteile der Planeta - Bürste gegenüber der herkömmlichen Tellerbürste sind überzeugend. Das patentierte System bewirkt ein deutlich verbessertes Reinigungsergebnis, durch die viel höhere Drehzahl und die Mehrfachüberlappung der Subbürsten, sowie durch einen höheren, spezifischen Bürstendruck – Kraft/Gewicht im Verhältnis zur geborsteten Fläche. Wirtschaftliche Vorteile sind durch die volle Ausnutzung der Arbeitsbreite, der nur noch schräg gestellten Bürste und durch die Reduzierung der Kosten um ca. fünfzehn Prozent bei der Beschaffung der Bürsten gegeben. Durch die Reduzierung der Stromaufnahme des Bürstenmotors um bis zu vierzig Prozent wird die Maschinenlaufzeit der Batteriemaschinen signifikant erhöht.


Chemie
Beim maschinellen Reinigen der GS - Fliesen mit dem kontrarotierenden Planeta - Bürsten - Prinzip handelt es sich um eine Problemlösung, die nicht nur hygienischen Anforderungen genügt, sondern darüber hinaus aufgrund des geringen Einsatzes von Wasser und Reinigungschemie sowohl besonders wirtschaftlich ist, als auch dem Umweltgedanken Rechnung trägt. Dieser Effekt wird noch dadurch verstärkt in dem die eingesetzte Scheuersaugmaschine über die exklusive Technologie des Gansow - Wassermanagement - System (GWS) verfügt. Dank ausgefeilter technischer Details erzielt das TÜV - geprüfte GWS eine Steigerung der Flächenleistung um mindestens fünfzig Prozent je Tankfüllung und ein Einsparpotenzial von mindestens fünfzig Prozent bei Wasser- und Chemieverbrauch. Dadurch reduzieren sich nicht nur die Investitionskosten der Maschine für das Objekt um ca. zwanzig Prozent, sondern auch die Kosten für die Chemie um bis zu fünfzig Prozent. Die eingesetzte Reinigungschemie der Dr. Nüsken Chemie GmbH arbeitet prophylaktisch im Fünf zu Zwei - System, um Kalkablagerungen, besonders im Fugenbereich, erst gar nicht entstehen zu lassen. Bei der seit fünf Jahren auf dem Markt angebotenen XLF - Serie handelt es sich um tensidfreie Reinigungsprodukte. Durch die Tensidfreiheit wird eine rutschhemmende Wirkung erzielt. Das Fünf zu Zwei – System beschreibt eine Kombination aus dem Reinigungsmittel Alkapur XLF verwendet für „fünf alkalischen Tagen“, hierbei wird ein alkalischer Intensiv- und Grundreiniger für die Beseitigung organischer Verschmutzungen rund um den Beckenumgang eingesetzt, sowie dem Reinigungsmittel Phantax XLF für „zwei saure Tage“. Der saure Intensiv- und Grundreiniger sorgt dabei für die Beseitigung mineralischer Verschmutzungen und Ablagerungen des Beckenumgangs und in den Umkleiden. Durch die Kombination aus der eingesetzten Maschine mit konfiguriertem Planeta - System und der verwandten Chemie wird ein hochwertiges Reinigungsergebnis auch unter Rutschsicherheitsaspekten, garantiert. Ein selbstregulierendes mechanisches System (SLS) gewährleistet, dass die Subbürsten des Systems perfekt auf dem Boden aufliegen. Durch diese hohe Kontaktfrequenz der vielen einzelnen Borsten zum Boden und einhergehend mit der kontrarotierenden Umdrehung der Bürsten wird die Verschmutzung mit Unterstützung der eingesetzten Chemie vom Boden getrennt und als Schmutzflotte von der Maschine vollständig aufgenommen. Der Saugfuß aus Edelstahl ist so konstruiert, dass selbst bei einer hohen Fahrtgeschwindigkeit eine nahezu rückstandsfreie Absaugung erfolgt. Dies verhindert Rutschunfälle und ermöglicht somit auch einen Einsatz der Reinigungsmaschine bei Publikumsverkehr. Die Reinigungsflüssigkeit bleibt nur weniger als eine Sekunde am Boden bevor sie wieder abgesaugt wird. So hat sie keine Chance in Nahtstellen oder mikrofeine Rissen einzudringen, um damit zu Langzeitschäden zu führen oder bereits angegriffene Fußbodenbelege in ihrem Schadensprozess zu beschleunigen. Die Werterhaltung, auch durch Vermeidung von notwendeigen Grundreinigungen, wird dadurch gewährleistet.


Spaßbad
Bei der Auswahl der Reinigungsmaschine waren nicht alleine die wirtschaftlichen Kennziffern wie Tankvolumen und Arbeitsbreite wichtig. Auch die Auswahl der richtigen Schrubbwerkzeuge war entscheidend. Die eingesetzte Scheuersaugmaschine mit Planeta - System in Kombination mit Chemie garantiert als „Maßanzug“ für die notwendige Reinigungsqualität unter Wirtschaftlichkeitsaspekten im Vitusbad. Die dadurch „produzierte“ Sauberkeit und Hygiene schafft eine Wohlfühlatmosphäre mit Badespaß für große und kleine Besucher.


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